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	<title>Espressi around the World</title>
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	<description>Gedanken, Geschichten, Ideen....und viel Cafè</description>
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		<title>Espressi around the World</title>
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		<title>Kullertränen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 14:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>borsetta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[mein Tag]]></category>

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		<description><![CDATA[Ziemlich zögerlich kommt er zu mir an den Lehrertisch herausgetrippelt und dann steht er da. Mit seinen 11 Jahren, Lausbubengesicht und Struwelfrisur, eine Rübe wie sie im Buche steht. Aber heute steht er anders da, Kullertränchen laufen über seine Backen und er streckt mir seine Hand entgegen. Er habe sich im Turnunterricht verletzt und nun [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=685&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://borsetta.files.wordpress.com/2012/01/pflaster.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-686" title="pflaster" src="http://borsetta.files.wordpress.com/2012/01/pflaster.jpg?w=490" alt=""   /></a>Ziemlich zögerlich kommt er zu mir an den Lehrertisch herausgetrippelt und dann steht er da. Mit seinen 11 Jahren, Lausbubengesicht und Struwelfrisur, eine Rübe wie sie im Buche steht. Aber heute steht er anders da, Kullertränchen laufen über seine Backen und er streckt mir seine Hand entgegen. Er habe sich im Turnunterricht verletzt und nun ist der Finger gaaaaaaaaaaaanz geschwollen (und fällt bestimmt ab) und es tut füüüüürchterlich weh.</p>
<p>Ich streck ihm meine Hände entgegen und er legt seine Hände irgendwie vertauensvoll in meine. Ich halt die kleinen Kinderhände einfach mal ein wenig, während ich nachdenke, was wir tun. Ich schau ihm ins Gesicht und merk, die Tränchen versiegen und er schluchzt nur noch ein klein wenig vor sich hin. Also halt ich seine Hände  einfach weiterhin in meiner Hand, leg meine zweite obenauf.  Es tut schon nicht mehr ganz so weh, sagt er. Ich biete ihm noch an, ihm dann schnell ein Kältepack zu holen. Ein &#8222;mhm&#8220; mit vorgeschobener Unterlippe samt unterstützendem Kopfnicken drückt seine Zustimmung aus. Ich schau ihm dabei nochmal ins Kindergesicht und merk, das ist wieder einer dieser Momente, an denen ich so ganz gänsehautmäßig spür, wie gern ich &#8222;meine&#8220; Kinder doch hab und wie sehr mir ihr Wohlbefinden am Herzen liegt. Ich teste vorsichtig, ob er seinen tatsächlich leicht geschwollenen kleinen Finger abbiegen kann.  Soweit alles halbwegs okay. Ich schick ihn auf seinen Platz zurück, bitte die anderen Schüler leise zu sein und rase schnell ein Stockwerk tiefer, um ein Kältepack aufzutreiben.  Ich wickle es in ein Tuch, leg es ihm auf den Tisch und sag,&#8220;schau, da kannst du deine Pfote drauflegen&#8220;. Er lächelt mich an. Die Kälte tut ihm gut und wir können den Unterricht fortsetzen. Am Ende der Stunde kommt er und bringt mir den Kältepack zurück. Ich frag, wie&#8217;s seinem Finger geht. In seiner Lausbubenmanier lächelt er mich nun wieder an und meint: &#8222;Ah, den Nachmittag werd ich schon irgendwie überstehen, alles halb so wild.&#8220;  Dann geht er zurück, packt seine Sachen für die Mittagspause, blödelt wiede rmit Mitschülern rum und will aus der Klasse rausgehen. In der Tür dreht er sich nochmal um, strahlt mich übers ganze Gesicht an und flüstert: Danke, Frau Lehrerin.  Das sind die Momente, in denen man allen Ärger am Schulsystem vergisst und nur dankbar ist, dass man Augenblicke wie diese erleben darf. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/borsetta.wordpress.com/685/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/borsetta.wordpress.com/685/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/borsetta.wordpress.com/685/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/borsetta.wordpress.com/685/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/borsetta.wordpress.com/685/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/borsetta.wordpress.com/685/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/borsetta.wordpress.com/685/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/borsetta.wordpress.com/685/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/borsetta.wordpress.com/685/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/borsetta.wordpress.com/685/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/borsetta.wordpress.com/685/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/borsetta.wordpress.com/685/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/borsetta.wordpress.com/685/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/borsetta.wordpress.com/685/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=685&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Amour fou&#8230;&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 15:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>borsetta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Buchtitel, der einen anspricht. Ein paar Sätze daraus oder die Erzählung über ein Buch, die einen neugierig auf mehr macht. Ein Coverbild, das einem gefällt, ein Autor, den man kennt, ein Zufallsgriff, ein Geschenk, die Inhalte und Themen&#8230;.so viele unterschiedliche Dinge können es sein, die ein Buch und mich zusammenbringen. Manchmal muss ich dann [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=681&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Buchtitel, der einen anspricht. Ein paar Sätze daraus oder die Erzählung über ein Buch, die einen neugierig auf mehr macht. Ein Coverbild, das einem gefällt, ein Autor, den man kennt, ein Zufallsgriff, ein Geschenk, die Inhalte und Themen&#8230;.so viele unterschiedliche Dinge können es sein, die ein Buch und mich zusammenbringen. Manchmal muss ich dann feststellen, dass das Buch vielleicht nicht hält, was es verspricht oder was ich mir davon versprochen habe, aber es gibt eben auch viele so ganz andere Momente.</p>
<p>Amour fou quasi.</p>
<p>Der Moment, wenn man dieses Buch zum ersten Mal in den Hänend hält, sanft über den Umschlag streift, die ersten Seiten aufschlägt, den Duft des Papiers und der Druckerschwärze wahr nimmt und man in dem Moment weiß, es wird eine spannend, intensive Begegnung werden. Oftmals sind es die Umstände, die nicht erlauben, sofort loszulesen, deshalb muss ich es noch ein wenig zur Seite legen, dieses Buch. Aber ich nehme dieses Kribbeln in mir wahr, das mich drängt, endlich zu lesen beginnen zu können.</p>
<p><a href="http://borsetta.files.wordpress.com/2012/01/foto4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-682" title="Foto(4)" src="http://borsetta.files.wordpress.com/2012/01/foto4.jpg?w=490&#038;h=490" alt="" width="490" height="490" /></a>Und dann  beginnt die Reise. Ich tauche ein in die Sprache, die Wörter umschlingen mich und nehmen mich  mit und sie lassen Bilder in meinem Kopf entstehen. Die Inhalte verbinden mich mit meiner eigenen Geschichte, sie nehmen mich mit zu meinen  Erinnerungen, die so kostbar sind und für die ich dankbar bin. Die Wörter knüpfen Verbindungen zu Menschen, die mir nahe sind oder die mir wichtig sind, Menschen, die ich vielleicht erst kürzlich wo kennengelernt habe, aber die mir seit dem Moment in lieber Erinnerung sind. Menschen, die ich gerne wiedersehen werde. Je länger ich in dem Buch lese, desto weiter zieht es mich hinein in seine Welt, ich vergesse, was um mich ist und versinke in der Geschichte. Ich lege es nur ungern zur Seite, um meinem Alltag nachzugehen. Und auch dabei merke ich, dass mich die Geschichte nicht mehr loslässt, dass ich in Gedanken immer wieder den Protagonisten begegne und mich frage, was sie gerade tun. Ich nehm in meinem Alltag Situationen wahr, die mich an den Alltag in meinem Buch erinnern, Fiktion und Realität verschmelzen zu einer Ebene. Ich freu mich,wenn ich endlich wieder Zeit zum Weiterlesen habe, wenn ich durch die Tür hindurch gehen kann und  mich wieder in der Landschaft meines Buches finde. Ich hab dann den Eindruck, Teil der Lebenswelten meines Buches zu sein. Ich bewege mich in den Landschaften, streife durch Häuser und Wohnungen, blicke aus dem Fenster und höre den Menschen zu bzw. beobachte sie.  Sie haben mich ja herzlich eingeladen und wollen mir ihre Geschichte erzählen.</p>
<p>Und irgendwann dann der Moment der letzten Seite. Einerseits das gute Gefühl, etwas zu Ende gelesen zu haben aber gleichzeitig auch das Erschrecken und jähe Auftauchen aus einer Welt, in der ich noch so gerne verweilen möchte. Verwirrt Realität und Fiktion wieder auseinanderteilen, noch einmal kurz versuchen, zurückzukehren in die Geschichtenwelt des Buches. Und es letztlich dankbar zur Seite legen oder ins Regal stellen. Dankbar für diese Zeit der Entspannung, des Versinkens, des Bei mir seins und des Loslassens.</p>
<p>Nicht jedes Buch erwischt mich so intensiv, keine Frage. Aber ich bin dankbar, dass es doch viele solcher Werke gibt, denen das gelingt. Vielleicht fällt es mir deshalb auch so schwer, mich von meinen vielen Büchern zu trennen. Und eventuell gelingt es mir ja  irgendwann doch noch, mir den Wunsch einer eigenen Bibliothek zu erfüllen. Träumen davon kann ich ja schon mal&#8230;&#8230;</p>
<p>Anmerkung: Das  Buch, das mich die letzten drei Tage gefangen nahm war&#8220;Eva schläft&#8220; von Francesca Melandri, 2011</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/borsetta.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/borsetta.wordpress.com/681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/borsetta.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/borsetta.wordpress.com/681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/borsetta.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/borsetta.wordpress.com/681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/borsetta.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/borsetta.wordpress.com/681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/borsetta.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/borsetta.wordpress.com/681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/borsetta.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/borsetta.wordpress.com/681/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/borsetta.wordpress.com/681/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/borsetta.wordpress.com/681/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=681&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Stille</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 21:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>borsetta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen hab ich  Stille auf ganz besondere Art und Weise erfahren dürfen. Jeder hat wohl so seine Erfahrungen mit Stille. Es gibt angenehme, wohltuende Stille, die befreit und in der Mensch sich entspannt, es gibt die schwierige, konfliktgeladene Stille, in der das Schweigen zur Qual werden kann, es gibt betroffenes Schweigen, das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=675&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://borsetta.files.wordpress.com/2012/01/dsc_0098.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-679" title="DSC_0098" src="http://borsetta.files.wordpress.com/2012/01/dsc_0098.jpg?w=490&#038;h=328" alt="" width="490" height="328" /></a>Vor ein paar Tagen hab ich  Stille auf ganz besondere Art und Weise erfahren dürfen. Jeder hat wohl so seine Erfahrungen mit Stille. Es gibt angenehme, wohltuende Stille, die befreit und in der Mensch sich entspannt, es gibt die schwierige, konfliktgeladene Stille, in der das Schweigen zur Qual werden kann, es gibt betroffenes Schweigen, das in eiskalter Stille enden kann, es gibt ohrenbetäubende Stille&#8230;..</p>
<p>Und dann gibt es noch diese Stille, die einem mit einer Dichte begegnet, dass sie einem schier die Luft zum Atmen raubt. Dichte, erfüllte, wunderbare Stille. Ein sakraler Raum, darin nur ein betender Mönch. Eintreten und sofort versinken in dieser Stille. Eine Stille, die sich über alles ringsherum legt, wie eine dicke weiche Schneedecke. Eine Stille, in der die Emotionen groß und wach werden. Dankbarkeit für all das was sein darf, Dankbarkeit für den Moment des Augenblicks, Energie wahrnehmen, fast ungläubig sich immer wieder fragen,was passiert hier gerade und suchend umherblicken. Halt finden und in der Stille verweilen. Bilder vorüberziehen lassen in Sekundenbruchteilen. Erinnerungen aufflackern lassen, die Besonderheit des Augenblickes wahrnehmen und trunken einen Schritt zurück taumeln aus Angst, diese Stille könnte einem zu groß werden. Gemeinsam Schweigen. Aufatmen. Angekommen sein an einem der vielen Orte der Sehnsucht.  Die Tür öffnen und hinaus treten in das goldene Abendlicht. Lächeln. Dir zu.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/borsetta.wordpress.com/675/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/borsetta.wordpress.com/675/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/borsetta.wordpress.com/675/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/borsetta.wordpress.com/675/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/borsetta.wordpress.com/675/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/borsetta.wordpress.com/675/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/borsetta.wordpress.com/675/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/borsetta.wordpress.com/675/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/borsetta.wordpress.com/675/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/borsetta.wordpress.com/675/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/borsetta.wordpress.com/675/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/borsetta.wordpress.com/675/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/borsetta.wordpress.com/675/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/borsetta.wordpress.com/675/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=675&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Jahreswechsel</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 22:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>borsetta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wenig ungläubig schau ich heute auf den Kalender. Es kann ja doch nicht sein, dass schon wieder ein ganzes Jahr um ist. Ich kann mich erinnern, dass ich immer schmunzeln musste, wenn Leute früher, als ich noch jünger war, meinten: &#8222;Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit.&#8220; Und heute sitz ich da [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=671&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig ungläubig schau ich heute auf den Kalender. Es kann ja doch nicht sein, dass schon wieder ein ganzes Jahr um ist. Ich kann mich erinnern, dass ich immer schmunzeln musste, wenn Leute früher, als ich noch jünger war, meinten: &#8222;Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit.&#8220; Und heute sitz ich da und frag mich, wo die Tage geblieben sind. Das Jahr ist irgendwie verflogen&#8230;..</p>
<p>Vielleicht liegt es auch daran, weil es mit vielen wichtigen Momenten angefüllt war.</p>
<p>Da gab es im ersten Viertel des Jahres den absoluten Masterthesenwahnsinn&#8230;. Druck, Stress, Panik, das Gefühl, es nie im Leben rechtzeitig zu schaffen, Selbstzweifel und Anspannung pur gepaart mit unglaublich interessanter Arbeit, Lust am Entwickeln der Module und interessanten Begegnungen.</p>
<p>Dann Mitte April endlich die Erlösung, das Ding war fertig und eingereicht. Zur Belohnung gab&#8217;s einen Kurzurlaub in Budapest. Herrlich entspannte Tage und Stunden.</p>
<p>Das zweite Viertel des Jahres war angefüllt mit Schulalltag, Stress und Sorge um eine Schülerin, viel Neues und viel Organisationskram, da ich einen neuen Chef bekommen hab und der einen völlig anderen Arbeitsstil hat als sein Vorgänger. Zwischendurch immer mal wieder der Gedanke an die Defensio und am Schluss überschlugen sich die Dinge ohnehin wieder. Schulschluss, Notenkonferenzen, Prüfungen und die eigene Diplomprüfung quasi nebenbei. Eine unglaubliche Erleichterung machte sich am 28. Juni abends breit. Es war also tatsächlich geschafft, nach 3 Jahren nebenberuflichem Studium, unzähligen Seminarwochenenden, -zig Seminararbeiten und Referaten, viel Stress und Anspannung aber nun endlich am Ziel angelangt, die Sponsion stand ins Haus.Ein netter Zufall fügte, dass die Sponsion mit meinem Geburtstag zusammenfiel und ich den Tag mit Menschen verbringen konnte, die mir sehr nah sind.</p>
<p>Der Sommer war herrlich entspannt. Ein wunderbarer Urlaub auf Brac machte den Anfang. Herrliche Landschaft, ein tolles Hotel und freundliche Menschen. Und dazu noch das Geschenk, Uwe und seinen Eltern kennengelernt zu haben. Ein junger Mann, ein Kämpfer, der sich nach seiner Zeit im Koma wieder zurückkämpft ins Leben, und das wirklich mit Erfolg. Ich freu mich unglaublich über diese Begegnung und die nette Freundschaft, die daraus wächst. Im Sommer dann noch ein Besuch bei den weltbesten Ungerers in Kitzingen&#8230;. gemütliche Tage in einem offenen, quirligen Haus, liebe Menschen und wohltuende Atmosphäre. Zwischendurch immer wieder draußen sein, Sonne tanken so gut es geht, wenngleich das Wetter erst im August eher freundlich wurde. Sommer&#8230; Sonne&#8230;.Licht&#8230; den ganzen Tag draußen sein können, meinen mir eigenen Rhythmus leben dürfen, das ist für mich der Luxus pur. Viele Besuche bereicherten den Sommer&#8230;. aus Deutschland, Kanada und Moskau. Besonders war es auch für mich, einen Tag mit meinen besten Freunden, die mit ihren Kindern seit einigen Jahren wieder in England leben, in Mauthausen verbringen zu können.  Mauthausen ist in diesem Jahr ein wichtiger Ort geworden, viele gute Begegnungen in diesem Zusammenhang fanden statt&#8230;. der Tag mit den Freunden und Bekannten aus Wien, der Tag mit den Freunden aus England, die Stunden, die ich dort vor Ort allein verbracht habe, die Gespräche, die ich mit Menschen führte, die Tagung im Herbst samt der Begegnung und den so bereichernden Gesprächen mit Rex Bloomstein.</p>
<p>Und so bin ich mitten im dritten Viertel des Jahres gelandet. Der Herbst war geprägt von meinem Bedürfnis nach Ruhe, nach Erholung, nach Pausen und deshalb hab ich mir so manchen freien sonnigen Herbstnachmittag in Aschach an der Donau oder auch schon mal am Traunsee gegönnt. Natur genießen, draußen sein, das Herbstlicht, die Farben und die angenehmen Temperaturen. Ferienende und ein Besuch bei einer lieben Freundin in Niederösterreich. Ein Herzenswunsch, der mir damit erfüllt wurde. Schulbeginn und dann  immer wieder Schul- und Arbeitsalltag. Und endlich wieder etwas nur für mich tun, nämlich Flamenco zu tanzen. Seit September steht am  Mittwoch Abend Flamenco im Kalender und ich genieße diese Stunden sehr. Abschalten, mit der Musik Eins werden, den Rhythmus erspüren, sich mittragen lassen, den Alltag vergessen und Energie tanken. Geerdet sein und sich seiner selbst bewusst. Aufrecht stehen und wissen, dass es gut ist, dass man da ist. Eine herrliche Erfahrung mit einer motivierenden Lehrerin, die ich unglaublich schätzen gelernt habe.</p>
<p>Das letzte Viertel des Jahres war angefüllt mit Arbeit, Arbeit, Arbeit&#8230;.. kaum ein Tag verging, an dem ich das Gefühl hatte, mal wirklich das vorgenommene Pensum erledigt zu haben. Ständig kam etwas Neues hinzu und die Energien wurden spürbar weniger. Zwischendurch eine kleine Oase zum Auftanken&#8230;. ein paar Tage in Bad Ischl. Ein Ort, den ich so sehr ins Herz geschlossen hab und an dem ich mich unglaublich wohlfühle. Die Heilkraft der Sole hat das ihre dazu beigetragen und so konnt ich die Tage genießen. Der Dezember hat es neben all dem Arbeitsalltagswahnsinn wirklich gut mit mir gemeint. Schöne Begegnungen, die Geburtstagsfeier meiner 94 jährigen Tante im Kreis der Familie, das Wiedersehen mit Jackie, ein &#8222;Überlebender&#8220; und mittlerweile guter Freund aus London und letztlich nun die Tage in Tirol und vor allem aber in Südtirol. Loslassen, Auftanken und Aufatmen zum Jahressende. Mit einem Lächeln und schönen Erinnerungen das alte Jahr beenden und in das neue hineingehen, das fühlt sich gut an und dafür bin ich sehr dankbar.</p>
<p>Das neue Jahr könnte ein spannendes werden, mal sehen, was  genau noch daraus werden wird&#8230;. ich wär bereit dafür <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber bevor&#8217;s ans Durchstarten geht, erst mal einen Espresso trinken&#8230;. ihr kennt mich doch <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://borsetta.files.wordpress.com/2012/01/dsc_0097.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-672" title="DSC_0097" src="http://borsetta.files.wordpress.com/2012/01/dsc_0097.jpg?w=490&#038;h=328" alt="" width="490" height="328" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/borsetta.wordpress.com/671/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/borsetta.wordpress.com/671/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/borsetta.wordpress.com/671/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/borsetta.wordpress.com/671/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/borsetta.wordpress.com/671/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/borsetta.wordpress.com/671/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/borsetta.wordpress.com/671/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/borsetta.wordpress.com/671/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/borsetta.wordpress.com/671/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/borsetta.wordpress.com/671/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/borsetta.wordpress.com/671/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/borsetta.wordpress.com/671/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/borsetta.wordpress.com/671/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/borsetta.wordpress.com/671/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=671&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Novemberblues&#8230;&#8230;.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 13:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>borsetta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich ein paar herrliche Spätherbsttage in der Sonne genossen hab, hat der Allerheiligen- Allerseelen -Novemberblues mich heut erwischt. Überfallsartig quasi. Der Nebel hier will und will nicht weichen, es ist alles grau in grau nur das bunte Herbstlaub versucht sich trotzig dagegenzustemmen. Aber so richtig leuchten wollen auch hier die Farben nicht. Es ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=668&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/11/dsc_0053.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-669" title="DSC_0053" src="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/11/dsc_0053.jpg?w=490&#038;h=328" alt="" width="490" height="328" /></a>Nachdem ich ein paar herrliche Spätherbsttage in der Sonne genossen hab, hat der Allerheiligen- Allerseelen -Novemberblues mich heut erwischt. Überfallsartig quasi.</p>
<p>Der Nebel hier will und will nicht weichen, es ist alles grau in grau nur das bunte Herbstlaub versucht sich trotzig dagegenzustemmen. Aber so richtig leuchten wollen auch hier die Farben nicht. Es ist nasskalt und eine dicke Nebelschicht umhüllt alles. Es ist kein geborgenes eingehüllt sein, sondern ich empfinde es als lähmend. Meine Energie geht verloren, ich komm nicht in die Gänge und erlebe mich als total träge. Es ist beschwerlich, die Nässe und das Grau kriecht in die Knochen.</p>
<p>Dann gibt es da aber auch noch den Aspekt der Ruhe. Die Natur kommt zur Ruhe. Einkehr, Innere Einkehr. Allerheiligen, Allersseelen &#8211; Tage, die sich anbieten, ein wenig Inne zu halten und nachzudenken über das Leben.  Dankbar wahrnehmen was ist und sich erinnern an das, was war bzw, an die, die mit einem waren.  Hinschauen auf das was ist &#8211; ehrlich sein, auf den Tisch legen, anschauen und atmen.  Sich freuen über Gelungenes, Geschafftes. Die Kraft wahrnehmen, die in all dem steckt. Aber auch Raum lassen der Enttäuschung, den Verletzungen und Kränkungen. Sie betrachten und annehmen.</p>
<p>Innehalten und ruhig sein. Es zulassen, dass heute nichts geht, keine Betriebsamkeit, kein Herumwuseln, kein Aktiv sein.</p>
<p>Novemberblues&#8230;. wir kennen einander ja schon&#8230;. die nächsten Monate werden wir uns immer wieder begegnen. Ich bin ein Sommermensch, bin aktiv und lebensfroh, wenn ich viel Zeit draußen verbringen kann, wenn ich Fenster und Türen weit geöffnet hab und das Licht und die Wärme die Räume erfüllt.</p>
<p>Winterzeit. Die Dunkelheit nimmt sich ihren Raum. Jeden Tag ein paar Minuten mehr bis hin zu dem ersehnten Tag, an dem die Nächte wieder kürzer und die Tage wieder länger werden.</p>
<p>Ich tu mir schwer mit dieser Zeit des Jahres aber ich weiß auch, dass ich das Frühjahr und den Sommer nicht so sehr genießen könnte, wenn es eben nicht auch diese dunklen Zeiten zwischendurch gäbe.</p>
<p>Novemberblues&#8230;&#8230; dich annehmen, weil du es bist, der die Sehnsucht nach dem Frühling in mir pflanzt&#8230;.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/borsetta.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/borsetta.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/borsetta.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/borsetta.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/borsetta.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/borsetta.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/borsetta.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/borsetta.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/borsetta.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/borsetta.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/borsetta.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/borsetta.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/borsetta.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/borsetta.wordpress.com/668/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=668&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Kuchenprinzessin</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 20:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>borsetta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein kleines Dorf an einem großen Fluß. Dort lebte Sunny und das ganze Dorf war sehr glücklich darüber, dass das so war. Sunny war eine ganz besondere junge Frau, die es immer wieder schaffte, die Menschen zu erfreuen und vor allem zusammen an einen Tisch zu bringen. Sunny hatte da ihre ganz [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=663&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein kleines Dorf an einem großen Fluß. Dort lebte Sunny und das ganze Dorf war sehr glücklich darüber, dass das so war. Sunny war eine ganz besondere junge Frau, die es immer wieder schaffte, die Menschen zu erfreuen und vor allem zusammen an einen Tisch zu bringen. Sunny hatte da ihre ganz eigenen Methode, sie war eine leidenschaftliche Kuchenbäckerin und stand oft den ganzen Tag in ihrer Küche und der Backofen lief auf Hochbetrieb. Da konnte es schon mal vorkommen, wenn man überraschend bei ihr auftauchte, dass sie ein wenig Zucker auf der Nasenspitze oder Schokolade an den Fingern hatte. Aber das war den Leuten eigentlich egal, machte es Sunny doch nur noch liebenswerter. Und außerdem waren ja ohnehin alle immer neugierig, was sie denn wieder in ihrer Küche gezaubert hatte. Da gab es wirklich immer wieder allerhand zu bestaunen, große Kuchen,kleine Kuchen, herrlich verzierte Torten, zuckersüßes Gebäck und noch viel, viel mehr. <a href="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/10/cupcakes-thumb.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-664" title="cupcakes-thumb" src="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/10/cupcakes-thumb.jpg?w=490" alt=""   /></a>Sunny teilte ihre Kunstwerke auch von Herzen gerne mit anderen Menschen. Wo immer man Süßes brauchte, Sunny war zur Stelle und brachte gerne etwas mit und sie freute sich, wenn die Menschen vor Verzückung ihre Augen rollten und alle möglichen Aaaaaaaaahs und Ooooooooohs durch den Raum gingen, wenn der erste Bissen gegessen war. Sunny lehnte sich dann immer genüsslich zurück und beobachtete, was geschah. Und es geschah immer wieder das gleiche. Die Menschen kamen von allen möglichen Ecken zusammen, waren teilweise erschöpft, weil sie von der Arbeit kamen, waren missmutig, weil irgendwas nicht gut gelaufen war, waren zerstritten wegen irgendwelcher Kleinigkeiten oder waren oft einfach scheu, weil gar so viele fremde Menschen an einem Tisch saßen. Und dann kam Sunny. Egal ob bei ihr zu Hause oder wo anders. Sie stellte ihre Torten, Kuchen und Gebäckstücke auf den Tisch und die Menschen bedienten sich und gar seltsames konnte man beobachten. Kaum hatten sie ein Stück Torte gegessen, begannen sich die Leute zu entspannen, ihre Geschichtszüge wurden lockerer, ja, man konnte sogar manchmal sowas wie ein Lächeln entdecken. Die Leute lehnten sich gemütlich zurück und man höre und staune, sie begannen miteinander zu reden. Sie kamen ins Gespräch und begannen sich zu unterhalten. Oftmals stellten sie Gemeinsamkeiten fest, fanden Themen, die sie alle interessierten und so wurde innerhalb kürzester Zeit oft eine gesellige Runde aus den anfangs Fremden. Und immer wieder fragten sich die Menschen,warum das bei Sunny so herrlich klappte. Man musste sich einfach wohl fühlen in ihrer Gesellschaft und mit ihren herrlichen Schleckereien. Sunny wurde oft gefragt, wie sie das denn anstellte, ob sie ein Geheimmittel hätte, aber sie schüttelte immer nur den Kopf und schwieg. Insgeheim lächelte sie, denn es sollte ja keiner ihr kleines Geheimnis erfahren.</p>
<p>Sunny war eine Kuchenprinzessin und nur solche hatten eine geheime Zutat, die sie in ihre Kuchen und Torten mischten. Es war ein feines weißes Pulver, das alle Kuchenprinzessinnen bekamen, wenn sie volljährig wurden. Jede Kuchenprinzessin hielt das Pulver in einem Beutelchen in ihrer Küche versteckt.  Kuchenprinzessinnen lernten schon als kleine Mädchen, dass dieses Pulver sehr wertvoll war. Wenn man es nämlich in richtiger und guter Absicht verwendete, dann ging es niemals zu Ende. Sunny hütete ihr Pulverbeutelchen sehr und sie überlegt immer gut, wann sie ein wenig davon in den Kuchen gab. Und sie hatte feines Gespür entwickelt und erwischte immer die richtige Dosis zum richtigen Zeitpunkt. Aber das war ja ihr kleines Geheimnis. Sie freute sich einfach nur, wenn sie abends wieder einmal zufrieden feststellen konnte, dass Menschen zueinander gefunden hatten und ins Gespräch gekommen waren. Ihre Tür stand immer offen und es war auch nicht weiter verwunderlich, dass in ihrer Küche ein großer Tisch stand, wo immer Leute saßen, um sich mit ihr zu unterhalten.</p>
<p>Und auch das Dorf war zufrieden und freute sich, denn alle wussten, solang Sunny mit ihren Mehlspeisen bei ihnen blieb, gab es immer einen Ort, an dem man zusammenkommen konnte und an dem Menschen sich wohlfühlten. Ja, so sind sie eben die Kuchenprinzessinnen. Und wenn ihr nun denkt, das ist ja wie bei uns zu Hause, dann kann das ja daran liegen, dass es auch bei euch zu Haus so eine feine Kuchenprinzessin gibt. Ihr braucht jetzt gar nicht nach dem Beutelchen suchen, denn Kuchenprinzessinnen verstecken die immer sehr gut, glaubt mir, ich weiß das&#8230;&#8230;. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/borsetta.wordpress.com/663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/borsetta.wordpress.com/663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/borsetta.wordpress.com/663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/borsetta.wordpress.com/663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/borsetta.wordpress.com/663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/borsetta.wordpress.com/663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/borsetta.wordpress.com/663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/borsetta.wordpress.com/663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/borsetta.wordpress.com/663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/borsetta.wordpress.com/663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/borsetta.wordpress.com/663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/borsetta.wordpress.com/663/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/borsetta.wordpress.com/663/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/borsetta.wordpress.com/663/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=663&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Pato</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 17:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>borsetta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor langer, langer Zeit lebte am großen See ein weiser und menschenfreundlicher Mann. Er lebte mit den Seinen im einzigen Haus am See und war dankbar für diesen Platz. Abends, wenn die Sonne unterging, konnte man Pato oft am See entlang spazieren sehen oder am Steg sitzen, wo er den aufgehenden Sternen zusah und über [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=658&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor langer, langer Zeit lebte am großen See ein weiser und menschenfreundlicher Mann. Er lebte mit den Seinen im einzigen Haus am See und war dankbar für diesen Platz. Abends, wenn die Sonne unterging, konnte man Pato oft am See entlang spazieren sehen oder am Steg sitzen, wo er den aufgehenden Sternen zusah und über das Leben nachdachte. Er dachte viel nach und am besten nachdenken konnte er immer, wenn er seine Lieblingsnüsse knackte. Der weise Mann liebte nämlich Nüsse und er war fasziniert von ihrer Form und von ihrem feinen Geschmack. Pato wusste von Anfang an  auch, wie gesund die Nüsse für die Menschen und  Tiere waren. <a href="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/10/diamond-walnuts.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-659" title="diamond walnuts" src="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/10/diamond-walnuts.jpg?w=490&#038;h=290" alt="" width="490" height="290" /></a></p>
<p>Pato lag alles Lebendige sehr am Herzen und dort, wo seine Wurzeln waren, im Lande Gilead, da lernte er von Kindesbeinen an, wie gut es war, füreinander da sein  zu können und einander helfen zu können. Gilead war ein Land voller heilsamer Kräuter und Pflanzen und die Menschen, die dort lebten, wussten dies zu schätzen und waren dankbar für diese Geschenke, die die Natur ihnen machte. Sie lernten, wie die Pflanzen den Tieren und Menschen helfen konnten und sie gaben ihr Wissen weiter. Die Menschen in Gilead waren weise und deshalb wussten sie auch, dass es mehr gab, als der Mensch erfassen und erahnen konnte.</p>
<p>Und auch Pato war von seinem Vater unterrichtet worden. Pato&#8217;s Vater war ein eifriger Mann, der viel für das Wohl anderer tat aber er war auch ein strenger Mann. Er wollte, dass Pato viel von ihm lernte und er hatte große Pläne für Pato. Doch Pato ging eines Tages fort von zu Hause, weil er beschlossen hatte, seinen eigenen Weg suchen zu wollen. Pato zog durch die Lande, lernte Menschen kennen, ließ sich nieder, um dann doch wieder aufzubrechen und weiterzuziehen, weil es noch so viel für ihn zu entdecken gab. Pato&#8217;s Reise war manchmal auch sehr beschwerlich und so manches schmerzhafte Ereignis prägte seinen Weg. Und dennoch, Pato ging immer weiter und weiter, getrieben von einer großen Sehnsucht und einem Wissen, dass alles eben so sein muss, wie es war. Und so geschah es letztlich auch, dass er nach langer Reise endlich an diesem großen See sein Zuhause fand. Pato konnte sich dort niederlassen und dankbar auf seinen Weg zurückblicken. Er blickte vom großen See aus oft in Richtung Gilead und war dankbar, dass er nun sein eigenes Zuhause am See gefunden hatte, umgeben von den Seinen udn so gestaltet, wie er es sich ersehnt hatte.</p>
<p>Pato war nicht nur für die Seinen zu einem wichtigen Wegbegleiter geworden sondern auch für so manch andere Menschen, deren Weg den seinen kreuzte. Die Menschen waren fasziniert von Pato, denn er hatte die außergewöhnliche Gabe, zwischen den Zeilen zu lesen oder den Menschen Antworten auf Fragen zu geben, die sie noch gar  nicht gestellt hatten. Natürlich gab es auch immer wieder Menschen, die Pato für einen Spinner hielten, weil sie oft nicht verstanden, was er ihnen zu vermitteln versuchte. Pato überschwemmte die Menschen nicht mit seinen Ratschlägen sondern er forderte sie heraus. Das was er zu sagen hatte, war auf den ersten Blick für viele oft unverständlich, aber die, die ihn kannten und ihm vertrauten, setzten sich zu Hause oft hin und bedachten seine Worte, drehten und wendeten sie so lange, bis sie Sinn ergaben. Pato war manchmal auch einfach müde, weil es Tage gab, da brauchten unheimlich viele Menschen seinen Rat. Der weise Pato gab alles, er ging kaum Kompromisse ein, sondern er konfrontierte die Menschen auch mit den Dingen, die sie nicht so gerne hören wollten, doch er wusste ja, dass es letztlich zu ihrem besten war, wenn er ihnen half, in den Spiegel blicken zu können, um sich selbst besser erkennen zu können. Pato war manchmal aber auch sehr sehr vorsichtig und wollte nicht, dass die Menschen allzuviel von ihm wussten. Er liebte es, sich zurückziehen zu können, um seine Ruhe zu finden und Kraft zu schöpfen.  Manchmal geschah es aber auch, dass Pato plötzlich spürte, dass Menschen ihn interessierten, dass sie ihn neugierig machten und dass er sie genauso ein wenig knacken wollte, wie die Nussschalen, um zu entdecken, was sich hinter den oft harten Schalen befand. Und Pato gab sich dann viel Mühe, um genau jene Menschen aus ihren Reserven zu locken und sie herauszufordern. Er war immer wieder überrascht und oftmals auch berührt, wenn es ihm gelang, Schalen ein wenig aufzuknacken und an den Kern der Menschen zu rühren. Er war bezaubert von dem, was sich ihm oftmals offenbarte und er war auch bereit, diese Menschen dann ein wenig an seinem See ausruhen zu lassen. Ja, letztlich freute er sich sogar, wenn diese Menschen immer wieder kamen, weil nicht nur sie sich an der Ruhe des Sees erfreuten sondern weil auch er merkte, dass es ihm gut tat, mit diesen Menschen zu sein. Und so erlebt man es immer wieder, wenn man Richtung See blickt, dass Pato mit dem einen oder anderen dort entlang spaziert, versunken in tiefe Gespräche oder dass man ihn einfach am See sitzen sieht, unter den Sternen, mit einem wohligen Lächeln im Gesicht,seine Lieblingsnüsse schnabulierend.</p>
<p>Und die Menschen mussten lächeln, denn sie gönnten ihm seine Ruhe und waren dankbar, dass es ihn gab. Sie wussten, dass seine weisen Worte auch ihr Leben irgendwann einmal berühren würden.Aus diesem Grund hatten viele Menschen die ind er Nähe des Sees wohnten immer einen kleinen Vorrat an Nüssen zu Hause.  Und deshalb, liebe Menschen, sammelt Nüsse, denn ihr wisst ja nie, ob nicht eines Tages Pato auch euren Weg kreuzt&#8230;&#8230;.</p>
<p><a href="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/10/opennut.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-660" title="opennut" src="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/10/opennut.jpg?w=490" alt=""   /></a></p>
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		<title>Gemma saufen&#8230;.</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 11:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>borsetta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsphilosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war noch nie in meinem Leben stockbetrunken. Und das ist gut so. Allerdings kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Tatsache für viele heutzutage ein Manko darstellt. Man möge das nun nicht falsch verstehen, ich trinke gern mal ein oder auch mehrere Gläser Wein oder ein  Bier zum Grillen, ich kann auch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=651&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war noch nie in meinem Leben stockbetrunken.</p>
<p>Und das ist gut so. Allerdings kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Tatsache für viele heutzutage ein Manko darstellt. Man möge das nun nicht falsch verstehen, ich trinke gern mal ein oder auch mehrere Gläser Wein oder ein  Bier zum Grillen, ich kann auch meinen Campari Soda am Sommerabend genießen und bin dem einen oder anderen Gin Tonic nicht abgetan. Aber ich kenne meine Grenzen und vor allem ich weiß auch, wann ich nicht mehr ins Auto steige, um selber zu fahren.</p>
<p>Und genau darum geht es mir hier auch. Ich nehm in letzter Zeit immer öfter wahr, dass Jugendliche (damit mein ich durchaus auch 14 jährige) und auch viele junge Erwachsene extrem über diese Grenzen hinaus gehen. Ohne Alkohol kein Spaß. Sei nicht fad, sei keine Spaßbremse. Bevor man zu einem Fest oder sonst wohin geht, wird vorgeglüht. Billiger Alkohol in rauhen Mengen. Angebot und Nachfrage, in den Geschäften boomen Großgebinde, Das Bier nun in der praktischen 1,5 Liter (Plastik)Flasche. Eimersaufen mit extra langen Strohalmen. Trinken bis zum Abwinken. Betrunken spät nachts durch die Straßen torkeln, laut gröhlend, nicht auf dem Gehweg, sondern mitten auf der Straße. Oder ins Auto einsteigen und heimrasen. Und über all dem hab ich den Eindruck, dass das alles sein darf. Niemand sagt etwas, keine Exekutive, die  kontrolliert und sanktioniert.</p>
<p>Ja, okay, 3 Tage Marktfest liegen hinter mir. Also nicht als Besucherin sondern als Anrainerin. Da bekommt man das ja alles wieder einmal etwas drastischer und komprimierter vor Augen gehalten. Bis 3 oder 4 in der Früh und ich bin manchmal schockiert über das, was ich sehe bzw. höre und wundere mich, warum das alles so sein darf.</p>
<p>Aber dann der große Aufreger. Ein tragischer Unfall mitten in der Nacht. 2 Fußgängerinnen werden auf dem Zebrastreifen überfahren, schwer verletzt. Fahrerflucht. Der 25 jährige Fahrer war zu betrunken, um zu realisieren, was da passierte. Am nächsten Tag um 12.15 meldet er sich. Alkoholproben ergeben, dass er zu dem Zeitpunkt immer noch stark alkoholisiert war. Seine kaputte Windschutzscheibe habe ihn nachdenklich gemacht, dass da in der Nacht doch mehr passiert sein müsste&#8230;</p>
<p>Alle regen sich (zu Recht) über die Fahrerflucht auf. Aber niemand ist couragiert genug, bereits im Vorfeld etwas zu unternehmen, einzugreifen, anzusprechen oder die Wirte anzuzeigen, die Alkohol an unter 16 jährige ausschenken, die ihre Sperrstunden absolut nicht einhalten  und so weiter und so fort. Ja, ich schau auch viel zu oft weg anstatt etwas zu tun, das geb ich schon zu und ja, ich gehe nicht zu solchen Veranstaltungen im eigenen Ort, weil ich den Anblick der Teenies nicht ertrage, deren Eltern es scheinbar egal zu sein scheint, was der Nachwuchs so mitten in der Nacht in sich hineinschüttet.Und weil ich es leid bin, Schautafeln zu lesen, auf denen vergünstigter Alkohol für Arbetslose udn Pensionisten angeboten wird. (kein Scherz)</p>
<p>Aber ich wehre mich doch auch hörbar gegen den allgemeinen Tenor, der sagt, es ist in, sich so zuzuschütten, dass man am nächsten Tag nicht mehr weiß, was man getan hat. Auch dann, wenn diese Filmrisse anderen beinah das Leben kosten.Ein Einzelner wird nun angeprangert. Im Gastgarten, beim Bier, das grad in Strömen fließt, weil es so heiß ist. Aber ändern wird sich gar nichts.</p>
<p><a href="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/08/dsc_0071.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-652" title="DSC_0071" src="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/08/dsc_0071.jpg?w=490&#038;h=426" alt="" width="490" height="426" /></a></p>
<p>Anmerkung: Das Foto steht für ein gutes Glas Wein, genossen in herrlicher Landschaft, gemeinsam mit mir sehr lieben Menschen.</p>
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		<title>Veränderung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 19:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>borsetta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit ertappe ich mich häufiger mal dabei, meine Hände zu betrachten. Der Blick darauf irritiert mich manchmal ein wenig, weil das, was ich sehe, mir so vertraut ist und doch so überraschend neu. Ich sehe dabei nämlich die Hände meiner Großmutter. Das war mir bisher nie so bewusst bzw. hab ich sehr viele [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=647&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit ertappe ich mich häufiger mal dabei, meine Hände zu betrachten. Der Blick darauf irritiert mich manchmal ein wenig, weil das, was ich sehe, mir so vertraut ist und doch so überraschend neu. Ich sehe dabei nämlich die Hände meiner Großmutter. Das war mir bisher nie so bewusst bzw. hab ich sehr viele Ähnlichkeiten eher mit der Linie meines Großvaters. Dachte ich bisher zumindest immer. Es ist ein seltsames Gefühl, die eigenen Hände zu sehen und dabei gleichzeitig die Hände eines Menschen zu erkennen, der einem im Leben und darüber hinaus auch so nah war. Ich merk, dass ich meist auch ein wenig dabei Lächeln muss, weil meine Großmutter in diesen Momenten wieder so präsent und spürbar ist. Und gleichzeitig ist es auch befremdend. Veränderung geschieht. Wir werden älter, ich werde älter und Spuren von diesem Älter werden sind eben auch an meinen Händen erkennbar. Aber dennoch, es ist auch schön, die Anteile jener in sich selber wiederzufinden, die einem immer noch so im Herzen sind&#8230;&#8230;</p>
<p><a href="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/08/hand.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-648" title="hand" src="http://borsetta.files.wordpress.com/2011/08/hand.jpg?w=490&#038;h=490" alt="" width="490" height="490" /></a></p>
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		<title>Urlaubsbekanntschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 10:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>borsetta</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein junger Mann. 38 Jahre. Vor zehn Jahren in Italien verunglückt, als er  jemand anderem helfen wollte. Schweres Polytrauma. Hirnstamm verletzt. Wochenlang im Koma. Nicht mehr sprechen können, pflegebedürftig wie ein Baby in Windeln. Nicht mehr gehen können. Heute zehn Jahre später ein bewundernswerter Kämpfer. Er kann mit Einschränkungen wieder sprechen und er übt laufen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=641&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein junger Mann. 38 Jahre. Vor zehn Jahren in Italien verunglückt, als er  jemand anderem helfen wollte. Schweres Polytrauma. Hirnstamm verletzt. Wochenlang im Koma. Nicht mehr sprechen können, pflegebedürftig wie ein Baby in Windeln. Nicht mehr gehen können. Heute zehn Jahre später ein bewundernswerter Kämpfer. Er kann mit Einschränkungen wieder sprechen und er übt laufen. In einer Urlaubsanlage in der es unzählige Stufen gibt und die für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine Herausforderung ist. Er wollte hierher. Er übt im Wasser und am Land. Er kommt ins Gespräch und sucht Kontakt. Er strahlt ungeheure Lebensfreude aus und genießt den Urlaub hier mit seinen Eltern. Es kann sein, dass er heut Nachmittag schon vergessen hat, dass wir soeben miteinander mal wieder nett geplaudert haben, weil sein Kurzzeitgedächtnis das nicht mehr schafft. Aber morgen wird er wieder freundlich herüber winken und mich erkennen. Ich hab großen Respekt vor dem Mut und vor dem Kampfgeist. Aber auch vor den Eltern, die unermüdlich mit ihm gehen. Und ich bin beeindruckt von seinem Lächeln und seiner Lebensfreude. Wie gut, ihm hier begegnet zu sein.</p>
<p>Zusatz: Nun am Ende des Urlaubs noch mehr beeindruckt von ihm und seinem Humor. Dankbar für die Zeit mit ihm und seinen Eltern. Ich freu mich darüber, dass wir in Kontakt bleiben wollen.  Ich hab viel nachgedacht in den letzten Tagen und ich bin mehr als berührt von all dem ,was einem so ein besonderer Mensch in herzlicher Begegnung alles aufzeigen kann. Und es war schön zu sehen, wie er mit seinem Humor so viele Menschen beeindruckt hat. Natürlich macht es auch nachdenklich zu sehen, wie schwer sich manche Menschen immer wieder tun, wenn einem etwas fremd erscheint. Körperliche Beeinträchtigungen zählen halt auch dazu und irritieren schnell einmal. menschen werden unsicher oder sind überfordert. Aber es zeigt eben auch wieder einmal auf, dass man nur in der Begegnung und im Zugehen auf den anderen das Fremde überwinden kann und die eigenen Unicherheiten überwinden kann, um zu erkennen, dass oftmals wir &#8222;gesunden&#8220; die sind, die behindern&#8230;.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/borsetta.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/borsetta.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/borsetta.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/borsetta.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/borsetta.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/borsetta.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/borsetta.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/borsetta.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/borsetta.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/borsetta.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/borsetta.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/borsetta.wordpress.com/641/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/borsetta.wordpress.com/641/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/borsetta.wordpress.com/641/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=borsetta.wordpress.com&amp;blog=1473603&amp;post=641&amp;subd=borsetta&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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