Archiv der Kategorie: Geschichten

Regenbogenhund

Erinnert ihr euch noch an Finbar den Barden? Ja genau, der, der so viele Menschen mit seiner Musik und mit seinen Worten erfreut Der, der uns selbst im dunkelsten Grau immer wieder zusagt, dass irgendwas blühen wird und der damit so oft wieder Farbe und Licht in unser Leben zaubert.

Nun, diesem Finbar ist grad ganz grau zumute und sein Herz ist schwer. Finbar hat doch da so einen wunderbaren Kameraden, seinen Hund, Herrn Bud. Die beiden sind ja jahrelang durch dick und dünn gewandert und geben ein unschlagbares Team ab. Keiner kann sich ein Leben ohne den anderen vorstellen und alle, die die beiden kennen und liebhaben, sehen das genauso. Herr Bud war aber in letzter Zeit ein wenig nachdenklich und wurde immer ruhiger und Finbar, der sich zunächst nur ein wenig gewundert hatte, wurde richtig mulmig zumute. Er ahnte, dass da etwas kommen könnte, was ihm so gar nicht gefallen würde. Eines Tages war es dann auch tatsächlich soweit. Herr Bud und Finbar waren mal wieder allein unterwegs über die Felder, als Herr Bud sich plötzlich hinsetzte und zu Finbar sagte, „Hör mal, wir müssen reden. Ich muss dir da was sagen“ Finbar erschrak ein wenig, weil er den Ernst in Herrn Buds Stimme erkannte. „Was ist los, mein Freund?“  Und so kam es, dass Herr Bud Finbar nun erzählte, was er schon eine Weile vor sich her schob. Herr Bud erzählte nämlich, dass die Zeit gekommen ist, und er am anderen Ende des Regenbogens gebraucht werde. Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr Finbar erschrak. Seine erste Frage war sofort, wann Herr Bud denn dann wieder käme. Noch dachte Finbar, Herr Bud müsse am anderen Ende des Regenbogens nur mal kurz aushelfen und käme dann wieder zurück zu ihm. Alles andere wäre ja auch absurd und unvorstellbarst. Aber Herr Bud schüttelte nur leise seinen Kopf, seufzte tief und legt den Kopf auf seine Pfoten. Die beiden schwiegen erst mal eine Weile miteinander. Herr Bud spürte genau, dass es Finbar bei dem Gedanken, ohne seinen weltbesten Freund durchs Leben gehen zu müssen, fast das Herz zerriss. Aber Herr Bud wusste auch, dass es keine andere Lösung gab, er wurde am anderen Ende des Regenbogens dringend gebraucht. Herr Bud versuchte mit seiner sanften dunklen Brummstimme Finbar ein wenig zu beruhigen Er erklärte ihm, dass er ja nicht völlig verschwinden werde, sondern ohnehin im Herzen immer in seiner Nähe bliebe und dass sie beide immer miteinander verbunden blieben, da jeder ein Teil vom anderen geworden war. Das tröstete Finbar aber gar nicht und im Moment waren seine Augen einfach blind vor Tränen, weil er jetzt schon wusste, dass es so vieles gab, was er vermissen würde. All die schönen Stunden, die weiten Spaziergänge, das gemeinsame Herumbasteln an den Liedtexten, das Aufeinanderhören, das Miteinandersein, das Lachen, das Blödeln, das Weinen, ach, wie sollte das alles nur ohne ihn werden.

Herr Bud war aber, wie wir alle wissen, ein äußerst kluger Hund und er hatte sich da auch schon etwas ausgedacht. Vor nicht allzulanger Zeit hatte er eingefädelt, dass Finbar mit seiner Frau eine junge Dame kennenlernten. Eine junge Hundedame. Eine, die sogar ein klitzekleinwenig das Funkeln in den Augen hatte, das Finbar bei Herrn Bud so liebte. Finbar war gleich hin und weg und machte sofort Pläne, denn Herr Bud hatte in früheren Jahren ja auch eine Gefährtin und so dachte er nun, da Herr Bud in die Jahre gekommen war, wär es doch nochmal nett, wenn er so einer kleinen jungen Hundedame als Lehrer zu Seite stehen könnte. Schlau gemacht, lieber Herr Bud dein Plan ging auf. Finbar organisierte alles und kaufte ein und wartet nun auf den Tag, an dem die kleine Hundedame ankommen würde. Herr Bud war unendlich froh drüber, dass sein Plan aufgegangen war und er nun wusste, dass Finbar zwar unendlich traurig sein würde, aber dass schon bald wieder lustiges Hundegebell durch die ganze Karawane tönen würde. Herrn Bud fiel es nämlich alles andere als leicht, Finbar zurückzulassen, aber er wusste und vor allem er spürte, dass es an der Zeit war und deshalb machte er sich eines Tages still und heimlich auf die Reise.

Lieber Herr Bud, auf dass du es auf der anderen Seite des Regenbogens mindestens so schön haben wirst, wie bei Finbar und seinen Lieben, das wünschen wir dir. Es ist schön zu wissen, dass du von dort immer wieder ein Auge auf Finbar wirfst und du auf ihn aufpasst. Und ach ja, liebe kleine Hundedame, auch du wirst deinen Teil dazu beitragen, dass Herrn Buds Plan aufgeht und unser Finbar bald wieder lachen kann. Wir wünschen es ihm…….

Bild

Advertisements

Die Kuchenprinzessin

Es war einmal ein kleines Dorf an einem großen Fluß. Dort lebte Sunny und das ganze Dorf war sehr glücklich darüber, dass das so war. Sunny war eine ganz besondere junge Frau, die es immer wieder schaffte, die Menschen zu erfreuen und vor allem zusammen an einen Tisch zu bringen. Sunny hatte da ihre ganz eigenen Methode, sie war eine leidenschaftliche Kuchenbäckerin und stand oft den ganzen Tag in ihrer Küche und der Backofen lief auf Hochbetrieb. Da konnte es schon mal vorkommen, wenn man überraschend bei ihr auftauchte, dass sie ein wenig Zucker auf der Nasenspitze oder Schokolade an den Fingern hatte. Aber das war den Leuten eigentlich egal, machte es Sunny doch nur noch liebenswerter. Und außerdem waren ja ohnehin alle immer neugierig, was sie denn wieder in ihrer Küche gezaubert hatte. Da gab es wirklich immer wieder allerhand zu bestaunen, große Kuchen,kleine Kuchen, herrlich verzierte Torten, zuckersüßes Gebäck und noch viel, viel mehr. Sunny teilte ihre Kunstwerke auch von Herzen gerne mit anderen Menschen. Wo immer man Süßes brauchte, Sunny war zur Stelle und brachte gerne etwas mit und sie freute sich, wenn die Menschen vor Verzückung ihre Augen rollten und alle möglichen Aaaaaaaaahs und Ooooooooohs durch den Raum gingen, wenn der erste Bissen gegessen war. Sunny lehnte sich dann immer genüsslich zurück und beobachtete, was geschah. Und es geschah immer wieder das gleiche. Die Menschen kamen von allen möglichen Ecken zusammen, waren teilweise erschöpft, weil sie von der Arbeit kamen, waren missmutig, weil irgendwas nicht gut gelaufen war, waren zerstritten wegen irgendwelcher Kleinigkeiten oder waren oft einfach scheu, weil gar so viele fremde Menschen an einem Tisch saßen. Und dann kam Sunny. Egal ob bei ihr zu Hause oder wo anders. Sie stellte ihre Torten, Kuchen und Gebäckstücke auf den Tisch und die Menschen bedienten sich und gar seltsames konnte man beobachten. Kaum hatten sie ein Stück Torte gegessen, begannen sich die Leute zu entspannen, ihre Geschichtszüge wurden lockerer, ja, man konnte sogar manchmal sowas wie ein Lächeln entdecken. Die Leute lehnten sich gemütlich zurück und man höre und staune, sie begannen miteinander zu reden. Sie kamen ins Gespräch und begannen sich zu unterhalten. Oftmals stellten sie Gemeinsamkeiten fest, fanden Themen, die sie alle interessierten und so wurde innerhalb kürzester Zeit oft eine gesellige Runde aus den anfangs Fremden. Und immer wieder fragten sich die Menschen,warum das bei Sunny so herrlich klappte. Man musste sich einfach wohl fühlen in ihrer Gesellschaft und mit ihren herrlichen Schleckereien. Sunny wurde oft gefragt, wie sie das denn anstellte, ob sie ein Geheimmittel hätte, aber sie schüttelte immer nur den Kopf und schwieg. Insgeheim lächelte sie, denn es sollte ja keiner ihr kleines Geheimnis erfahren.

Sunny war eine Kuchenprinzessin und nur solche hatten eine geheime Zutat, die sie in ihre Kuchen und Torten mischten. Es war ein feines weißes Pulver, das alle Kuchenprinzessinnen bekamen, wenn sie volljährig wurden. Jede Kuchenprinzessin hielt das Pulver in einem Beutelchen in ihrer Küche versteckt.  Kuchenprinzessinnen lernten schon als kleine Mädchen, dass dieses Pulver sehr wertvoll war. Wenn man es nämlich in richtiger und guter Absicht verwendete, dann ging es niemals zu Ende. Sunny hütete ihr Pulverbeutelchen sehr und sie überlegt immer gut, wann sie ein wenig davon in den Kuchen gab. Und sie hatte feines Gespür entwickelt und erwischte immer die richtige Dosis zum richtigen Zeitpunkt. Aber das war ja ihr kleines Geheimnis. Sie freute sich einfach nur, wenn sie abends wieder einmal zufrieden feststellen konnte, dass Menschen zueinander gefunden hatten und ins Gespräch gekommen waren. Ihre Tür stand immer offen und es war auch nicht weiter verwunderlich, dass in ihrer Küche ein großer Tisch stand, wo immer Leute saßen, um sich mit ihr zu unterhalten.

Und auch das Dorf war zufrieden und freute sich, denn alle wussten, solang Sunny mit ihren Mehlspeisen bei ihnen blieb, gab es immer einen Ort, an dem man zusammenkommen konnte und an dem Menschen sich wohlfühlten. Ja, so sind sie eben die Kuchenprinzessinnen. Und wenn ihr nun denkt, das ist ja wie bei uns zu Hause, dann kann das ja daran liegen, dass es auch bei euch zu Haus so eine feine Kuchenprinzessin gibt. Ihr braucht jetzt gar nicht nach dem Beutelchen suchen, denn Kuchenprinzessinnen verstecken die immer sehr gut, glaubt mir, ich weiß das……. 😉


Pato

Vor langer, langer Zeit lebte am großen See ein weiser und menschenfreundlicher Mann. Er lebte mit den Seinen im einzigen Haus am See und war dankbar für diesen Platz. Abends, wenn die Sonne unterging, konnte man Pato oft am See entlang spazieren sehen oder am Steg sitzen, wo er den aufgehenden Sternen zusah und über das Leben nachdachte. Er dachte viel nach und am besten nachdenken konnte er immer, wenn er seine Lieblingsnüsse knackte. Der weise Mann liebte nämlich Nüsse und er war fasziniert von ihrer Form und von ihrem feinen Geschmack. Pato wusste von Anfang an  auch, wie gesund die Nüsse für die Menschen und  Tiere waren.

Pato lag alles Lebendige sehr am Herzen und dort, wo seine Wurzeln waren, im Lande Gilead, da lernte er von Kindesbeinen an, wie gut es war, füreinander da sein  zu können und einander helfen zu können. Gilead war ein Land voller heilsamer Kräuter und Pflanzen und die Menschen, die dort lebten, wussten dies zu schätzen und waren dankbar für diese Geschenke, die die Natur ihnen machte. Sie lernten, wie die Pflanzen den Tieren und Menschen helfen konnten und sie gaben ihr Wissen weiter. Die Menschen in Gilead waren weise und deshalb wussten sie auch, dass es mehr gab, als der Mensch erfassen und erahnen konnte.

Und auch Pato war von seinem Vater unterrichtet worden. Pato’s Vater war ein eifriger Mann, der viel für das Wohl anderer tat aber er war auch ein strenger Mann. Er wollte, dass Pato viel von ihm lernte und er hatte große Pläne für Pato. Doch Pato ging eines Tages fort von zu Hause, weil er beschlossen hatte, seinen eigenen Weg suchen zu wollen. Pato zog durch die Lande, lernte Menschen kennen, ließ sich nieder, um dann doch wieder aufzubrechen und weiterzuziehen, weil es noch so viel für ihn zu entdecken gab. Pato’s Reise war manchmal auch sehr beschwerlich und so manches schmerzhafte Ereignis prägte seinen Weg. Und dennoch, Pato ging immer weiter und weiter, getrieben von einer großen Sehnsucht und einem Wissen, dass alles eben so sein muss, wie es war. Und so geschah es letztlich auch, dass er nach langer Reise endlich an diesem großen See sein Zuhause fand. Pato konnte sich dort niederlassen und dankbar auf seinen Weg zurückblicken. Er blickte vom großen See aus oft in Richtung Gilead und war dankbar, dass er nun sein eigenes Zuhause am See gefunden hatte, umgeben von den Seinen udn so gestaltet, wie er es sich ersehnt hatte.

Pato war nicht nur für die Seinen zu einem wichtigen Wegbegleiter geworden sondern auch für so manch andere Menschen, deren Weg den seinen kreuzte. Die Menschen waren fasziniert von Pato, denn er hatte die außergewöhnliche Gabe, zwischen den Zeilen zu lesen oder den Menschen Antworten auf Fragen zu geben, die sie noch gar  nicht gestellt hatten. Natürlich gab es auch immer wieder Menschen, die Pato für einen Spinner hielten, weil sie oft nicht verstanden, was er ihnen zu vermitteln versuchte. Pato überschwemmte die Menschen nicht mit seinen Ratschlägen sondern er forderte sie heraus. Das was er zu sagen hatte, war auf den ersten Blick für viele oft unverständlich, aber die, die ihn kannten und ihm vertrauten, setzten sich zu Hause oft hin und bedachten seine Worte, drehten und wendeten sie so lange, bis sie Sinn ergaben. Pato war manchmal auch einfach müde, weil es Tage gab, da brauchten unheimlich viele Menschen seinen Rat. Der weise Pato gab alles, er ging kaum Kompromisse ein, sondern er konfrontierte die Menschen auch mit den Dingen, die sie nicht so gerne hören wollten, doch er wusste ja, dass es letztlich zu ihrem besten war, wenn er ihnen half, in den Spiegel blicken zu können, um sich selbst besser erkennen zu können. Pato war manchmal aber auch sehr sehr vorsichtig und wollte nicht, dass die Menschen allzuviel von ihm wussten. Er liebte es, sich zurückziehen zu können, um seine Ruhe zu finden und Kraft zu schöpfen.  Manchmal geschah es aber auch, dass Pato plötzlich spürte, dass Menschen ihn interessierten, dass sie ihn neugierig machten und dass er sie genauso ein wenig knacken wollte, wie die Nussschalen, um zu entdecken, was sich hinter den oft harten Schalen befand. Und Pato gab sich dann viel Mühe, um genau jene Menschen aus ihren Reserven zu locken und sie herauszufordern. Er war immer wieder überrascht und oftmals auch berührt, wenn es ihm gelang, Schalen ein wenig aufzuknacken und an den Kern der Menschen zu rühren. Er war bezaubert von dem, was sich ihm oftmals offenbarte und er war auch bereit, diese Menschen dann ein wenig an seinem See ausruhen zu lassen. Ja, letztlich freute er sich sogar, wenn diese Menschen immer wieder kamen, weil nicht nur sie sich an der Ruhe des Sees erfreuten sondern weil auch er merkte, dass es ihm gut tat, mit diesen Menschen zu sein. Und so erlebt man es immer wieder, wenn man Richtung See blickt, dass Pato mit dem einen oder anderen dort entlang spaziert, versunken in tiefe Gespräche oder dass man ihn einfach am See sitzen sieht, unter den Sternen, mit einem wohligen Lächeln im Gesicht,seine Lieblingsnüsse schnabulierend.

Und die Menschen mussten lächeln, denn sie gönnten ihm seine Ruhe und waren dankbar, dass es ihn gab. Sie wussten, dass seine weisen Worte auch ihr Leben irgendwann einmal berühren würden.Aus diesem Grund hatten viele Menschen die ind er Nähe des Sees wohnten immer einen kleinen Vorrat an Nüssen zu Hause.  Und deshalb, liebe Menschen, sammelt Nüsse, denn ihr wisst ja nie, ob nicht eines Tages Pato auch euren Weg kreuzt…….


Finbar, der Barde

Einst lebte einmal in einem fernen Land ein Barde. Ach? Ihr wisst nicht, was ein Barde ist? Nun ja, ein Barde ist ein Mensch, der ganz toll mit Worten spielen kann, der diese zusammensetzen kann und schöne Gedichte und Texte aus denen macht. Und dann kann so ein Barde oft auch noch Musik für diese Worte schreiben und beides passt perfekt zusammen, so perfekt, dass die Menschen unheimlich gerne diese Musik und diese Worte hören.

Finbar war also so ein Barde, der die Menschen mit seinen Worten und mit seiner Musik begeistern konnte. Die Menschen sammelten seine Lieder und bewahrten sie auf, um sie sich immer und immer wieder anhören zu können. Manchmal hörten sie die Lieder, wenn sie traurig waren, weil die Musik sie sanft in den Arm nahm und tröstend wiegte, manchmal hörten sie die Lieder, wenn sie fröhlich waren, weil die Töne mit ihnen dann lustig auf der Wiese herumtanzten. Und manchmal hörten sie die Lieder auch, wenn sie nachdenklich waren, weil die Worte, die sie in diesen Liedern hörten, ihnen Impuls zum Weiterdenken waren.  Ein Fest für die Menschen war es immer, wenn Finbar einlud, weil er einen Abend lang seine Lieder für alle spielen wollte. Da kamen sie oft in Scharen und manchmal auch in kleinen gemütlichen Gruppen zusammen und hörten seinen gesungenen Geschichten zu.  Finbar mochte das sehr gerne und steckte sich manchmal dafür sogar extra eine Blume hinters Ohr. Er erzählte von seinen Reisen nach Afrika, Amerika, Sansibar, Madagskar, Alaska und Korsika, er erzählte von Panama, China,Venezuela und seinen Reisen quer durch Europa. Er erzählte von den Menschen, die er dort traf und von den Abenteuern, die er erlebte.

Die Menschen fragten sich oft, woher Finbar all seine Ideen für seine Worte und seine Lieder nahm. Wer ihn allerdings besser kannte, der wusste, woher all diese Ideen kamen. Finbar lebte nämlich nicht alleine in seinem Haus sondern er hatte da ein paar sehr feine Freunde, die mit ihm und der Frau, die  für ihn die beste auf dem Planeten war,  lebten. Da gab es einen sehr klugen und weisen aber auch sehr großen Hund. Und dann gab es einen frechen aber nicht minder schlauen grauen Esel und zwei lustige Tiere, die man auch gern mal Heidschnucken nannte. Die fünf zusammen waren ein unschlagbares Team.  Der Hund, Herr Bud, war Finbars Freund. Die zwei hatten eine ganz besondere Nase zueinander, sie verstanden sich oft wortlos, aber sie liebten auch ihre herrlich langen Gespräche, die sie auf ihren ausgedehnten Spaziergängen miteinander führten. Und Finbar hörte immer besonders genau zu, wenn Herr Bud ihm etwas erzählte und ihm so die eine oder andere Idee für ein neues Lied lieferte. Finbar war aber auch immer ganz traurig, wenn er mal auf Reisen war und Herr Bud nicht dabei sein konnte. Da saß Finbar dann oft  in seinem Hotelzimmer und fragte sich,warum denn Herr Bud nicht bei ihm sein konnte, am liebsten hätte er ein Bild von ihm aufgehängt und hätt ihm gerne zugehört. Umso größer war dann die Freude, wenn er wieder nach Hause kam und sie wieder vereint waren, Finbar passte besonder gut auf Herrn Bud auf, denn leider wusste Finbar auch, wie traurig es war, wenn man so einen Freund wie Herrn Bud verliert.  Aber auch wenn Herr Bud so ein toller Freund war, Finbar hatte da noch viel Platz in seinem Herzen für andere Freunde. Da waren zum Beispiel die beiden Heidschnucken, die immer wieder mal frech um die Ecke linsten oder Finbar mal kurz in seinem Bardezimmer besuchten.

Ja, Finbar hatte ein eigenes Bardezimmer. Dorthin zog er sich zurück, wenn er mal ganz ganz viele Ideen auf einmal hatte und die loswerden musste. Manchmal lud er auch Menschen dorthin zu sich ein und er zeigte ihnen, wie es ging, dass man aus einzelnen Tönen Musik  machen konnte. Irgendwie war für Finbar nämlich alles Musik in seinen Ohren. Naja, fast alles. Es gab da ja seit einiger Zeit einen neuen Mitbewohner in der Runde. Der neue war ein kleiner  grauer Esel. Der Esel war echt hübsch anzusehen, war ein ungemein lustiger Geselle und hatte auch viele gute Ideen, die er mit Finbar und Herrn Bud teilte. Die drei hatten oft jede Menge Spaß und die Menschen wunderten sich manchmal ein bisschen, wenn sie das Gespann über die Felder streifen sahen, weil sie sich nicht vorstellen konnten, wie die sich miteinander verständigten. Nun ja, der Esel hatte nur einen klitzekleinen Fehler. Wenn er total begeistert war oder wenn er einfach Sehnsucht nach den anderen hatte, dann riss er sein Maul auf und rief nach den anderen. Aber wie das klang. Himmel! Als der Esel das erste Mal loslegte, fielen alle  gleich mal vor Schreck fast um. Der kleine Esel verstand  die Welt nicht mehr. Er hatte doch so schön laut nach Finbar und Herrn Bud gerufen, weil er sich so über die beiden freute und schon kamen die Heidschnucken gerannt und fragten ihn, ob er noch ganz dicht sei, so über den Hof zu plärren. Nun ja, nicht jeder Verstand eben die feine Melodie, die auch so ein Eselchen in seiner Stimme hatte. Herr Bud erklärte dem Esel dann mal in einer stillen Stunde, dass die anderen das nicht böse meinten aber sie seien den Klang eben noch nicht gewöhnt. Es wurde dann von Tag zu Tag besser und manchmal spielte der Esel den anderen dann auch einen kleinen Streich, indem er plötzlich, wenn keine Mensch (und auch kein Tier) damit rechnete, sein lautes AAAAAAAAAAIIIIIII erschallen ließ. Er freute sich und kicherte leise vor sich hin, wenn Finbar dann vor Schreck hochhüpfte. Aber auch Finbar musste lachen, weil er den Esel ja auch furchtbar gern mochte.

Finbar war klug, er wusste, dass er bei seinen Tieren und in seinem Zuhause, mit der weltbesten Frau, bei den Menschen, die er lieb hatte, viel Kraft und immer wieder neue Ideen schöpfen konnte. Deshalb versuchte er auch, dort viel Zeit zu verbringen. Er wusste, dass es nicht selbstverständlich war, dass er sich rundum so wohl fühlte und glücklich mit den seinen war. Finbar kannte auch andere Zeiten.

Und all das floss in Finbars Worte und in seine Musik, Finbar war nahe an den Menschen und deshalb verstand er die Nöte und die Sorgen der Menschen, genauso wie ihre Freuden. Er schrieb ihnen Lieder, um sie aufzuheitern und er machte ihnen Mut. Mitten im tiefsten Winter versprach er ihnen immer wieder, dass irgendwas blühen würde und die Menschen vertrauten ihm, weil er so viel Wärme und Echtheit ausstrahlte, dass es eben so sein musste. Und siehe da. Finbar hatte recht. Eines Tages war er plötzlich da, der Frühling. Herr Bud freute sich tierisch, wie große Hunde das eben machten und auch der graue Esel und die Heidschnucken waren höchsterfreut.  Am allermeisten aber freuten sich wohl die Menschen. Ihre Sorgen erschienen ihnen sofort ein wenig kleiner und sie erfreuten sich an jeder kleinen Blüte, die die Sonne und die Erde ihnen schenkte. Und manchmal vergaßen sie dann ihren Kummer und setzten sich einfach hin, um Finbars Liedern zu lauschen.

Und Finbar freute sich und war zufrieden. Denn das war es doch, was er wollte…. den Menschen seine Musik schenken und sich auch selber mit ihnen und seinen Freunden über den Frühling freuen.  Auf dass dir  noch viele Lieder gelingen, lieber Finbar. wir freuen uns drauf…..


anno nuovo

ein neues jahr hat begonnen….noch keinen tag ist es alt…. zurückschauen auf das alte….abschließen und neu beginnen.

das vergangene jahr war nicht einfach und dennoch kann ich dankbar zurückblicken, denn beim erinnern all der schwierigen momente, die es mit sich brachte, tauchen auch immer wieder die gesichter derer auf, die mich durch das jahr begleitet haben.

menschen, die mir nahe sind, die mit mir gehen und die versuchen an meinem leben teilzuhaben, genauso wie sie mich an ihrem leben teilhaben lassen.

manche menschen, die mir nahe sind/waren sind aber auch aus meinem blickfeld verschwunden – aus unterschiedlichsten gründen aber auch das ist das leben. veränderungen gehören dazu, auch wenn es nicht immer leicht fällt, lieb gewordenes loszulassen.

neue menschen sind mir begegnet und über jede einzelne dieser begegnungen, in welcher form auch immer sie stattgefunden hat, freu ich mich von herzen. ihr seid eine bereicherung für mich…..

kommunikationsformen verändern sich, durch räumliche distanzen wird es oft nötig auf online kommunikation oder telefon angewiesen zu sein. das ist einerseits zwar schön, dass es all diese medien und möglichkeiten gibt aber andererseits ersetzt das keinen gemeinsamen kaffeetratsch und das macht mich oft traurig und nachdenklich.

veränderung liegt in der luft. ich weiß nicht, wohin das neue jahr mich führen wird und was es mit sich bringen wird. ich will es auch gar nicht wissen sondern ich will versuchen jeden einzelnen tag, einen nach dem anderen anzunehmen, ihn im gegenwärtigen moment gestalten und dankbar dafür sein, dass er mir geschenkt ist.

dankbar bin ich, für das mitgehen und das begleitetsein, für die liebe, die mir andere entgegenbringen und für die impulse, die von ihnen immer wieder ausgehen und die mich zum nachdenken, zum umdenken und oftmals auch zum neudenken bringen.

es tut gut, gemeinsam auf dem weg zu sein. jeder auf seinem höchsteigenen und dennoch trotzdem auch immer wieder irgendwie gemeinsam, denn so unterschiedlich die wege wohl sein mögen, eines haben sie vermutlich alle gemeinsam: die sehnsucht.

und so wünsch ich uns, dass wir uns weiterbewegen, dass wir wachsen und werden und dass wir unseren sehnsüchten immer näher kommen und ein lächeln uns durch’s jahr begleiten wird……


Dark Lord

Im Dunkel der Stadt lebte einst ein weiser, stiller Mann. Die Nacht war sein Elemtent und daher war es auch nicht verwunderlich, dass, wenn man von ihm sprach, alle vom „Dark Lord“ sprachen. Das ließ Raum für viele, viele Spekulationen, denn eigentlich hatte ja noch niemand den Dark Lord wirklich  gesehen.

Da erzählte man sich allerhand Geschichten und meinte, ihn zu kennen, es wurde vermutet und spekuliert, Bilder wurden entworfen und Urteile festgesetzt und so dauerte es gar nicht einmal so lange, bis alle sich sicher waren, den Dark Lord doch irgendwie zu kennen.

Was die wenigsten aber wirklich wussten war, dass der Dark Lord ein äußerst sanftmütiges Wesen war, der sich vor allem deshalb im Dunkel der Stadt so wohl fühlte, weil er da Schutz und Geborgenheit fand und er sein konnte, wie er eben war. Da fühlte er sich frei und leicht, da gab es keine Konventionen. Manchmal schüttelte er den Kopf, bei all den Geschichten, die er so über sich hörte und dachte bei sich, „Wenn sie doch alle nur wüssten….“

Der Dark Lord war ein großer Kämpfer. Es geschah öfter als einmal in seinem Leben, dass er alles einsetzte, was er an Kräften aufzubieten hatte, um gegen das wirkliche Dunkel anzukämpfen. Und meist war er auch sehr erfolgreich dabei. Er konnte seine Kraft einsetzten, nicht nur für sich selber sondern auch zum Wohle derer, die ihm Nahe und im Herzen waren.

Der Dark Lord übernahm schwere Entscheidungen und schwere Wege aus Freundschaft und Zuneigung zu anderen. Er begleitete andere Wesen bis hinein in ihren Tod, auch dann, wenn es ihm selber dabei fast das Herz zu zerreißen drohte, aber er wusste, diese Wesen brauchten ihn, mehr als alle anderen in diesem Moment. Diese Wesen suchten aus einem natürlichen Instinkt heraus auch immer wieder seine Nähe und auch der Dark Lord fühlte sich wohl mit ihnen.

Der Dark Lord war eigentlich die Sanftmut in Person – auch wenn es manchmal anders erschien und Geschichten über Zornesausbrüche oder ähnlichem die Runde machte. Aber es war eben notwendig, ihn selber kennen zu lernen. Der Dark Lord hatte allerlei Mittel, um anderen zu helfen. Einerseits verstand er es sehr geschickt, sein Lebenswasser einzusetzen, andererseits hatte er aber auch beinahe fast so etwas wie eine Zauberküche in seinem dunklen Schloss, in der er allerhand zusammenbraute und rührte und sich drinnen stundenlang aufhalten konnte, weil er wusste, dass die Ergebnisse daraus den Seinen zum Guten gereichte und sie stark machte und ihnen all die Energie weitergab, die der dunkle Lord in diese Rezepturen hineinlegte.

Seine eigene Kraft gewann er immer wieder aus dem Feuer. Feuer, das er so dringend brauchte, wie andere ihr Brot zum Leben und so war er auch immer auf der Suche nach neuen Feuerpflanzen, von denen er ernten und essen konnte.

Es bereitete ihm große Freude, diese Pflanzen zu hegen und zu pflegen und sie auch mit anderen zu teilen. Manchmal erlaubte er sich einen kleinen Scherz mit diesen Feuerpflanzen, in dem er anderen nicht sagte, wieviel von dem Feuer in diesen Pflanzen wohnte. Aber er stand ihnen dann ja auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn sie versuchten, das Feuer, das sich dann in ihrem Körper ausbreitete wieder einzudämmen.

Für ihn war es etwas herrliches, dieses Feuer seinen Körpter erobern zu spüren. Er genoss es unendlich, wenn jede Faser seines Körpers von diesem Feuer durchflutet wurde und er dabei manchmal fast das Gefühl hatte, von innen her zu verglühen. Er sehnte sich immer wieder nach der Begegnung mit diesem Feuer und auch das Feuer suchte ihn immer wieder. Die beiden waren ein perfect match und ergänzten einander herrlich. Der eine gab dem anderen Kraft zum Wachsen und zum Werden.

Der dunkle Lord war ein wunderbares Wesen, und das offenbarte sich allen, die die Gelegenheit hatten, ihn doch auch einmal kennenzulernen oder ihm auf die eine oder andere Art persönlich zu begegnen. Die Gelegenheiten dazu waren zwar nicht so einfach zu finden, dennoch konnte es gelingen und wenn man ihm dann begegnete und ihm Nah war, dann konnte man nur noch den Kopf schütteln über die Geschichten und Bilder, die andere von ihm erzählten.

Und eins ist allen, die ihn kennen gemein: das beruhigende Wissen, dass er sie selbst im Dunkel der Nacht gegen böse Wölfe und andere Bedrohungen schützen würde.

Deshalb lohnt es sich, den Menschen auf der Straße draußen mit offenen Augen zu begegnen und in ihre Herzen zu schauen, denn wer weiß, es könnt gut sein, dass einer von ihnen, der dir da gegenüber steht, der dunkle Lord ist.

Und ich würde die Chance, ihm zu begegnen nicht verpassen wollen…… so watch out, you’ll never know…….

 


Professor Zed

Weit weg in einem fernen Teil des Landes lebte einst Professor Zed. Professor Zed war jetzt aber gar kein Professor, wie man ihn sich nun vielleicht vorstellen würde. Er war nicht alt und grau, er hatte auch keine Frisur so wie Einstein, hatte keine Brille auf der Nase und war auch nicht so verwirrt, wie manch anderer Professor. Aber Professor Zed war, so wie viele seiner Kollegen ein weiser Mann.

Professor Zed hatte ein ungewöhnliches Gespür für die Menschen und ihre Nöte. Er fand für jeden das richtige Wort und schaffte es immer wieder, Menschen zum Lächeln zu bringen. Er half ihnen mit seiner bescheidenen aber so einfühlsamen Art, den Blick auf ihre Sorgen ein wenig zu verändern oder zwischendurch immer mal wieder gelassener zu werden. Dafür waren ihm viele sehr dankbar und suchten gerne seinen Rat und seine Gesellschaft.

Dabei war das gar nicht so einfach, den Professor Zed lebte recht zurückgezogen und man bekam ihn eigentlich recht schwer zu Gesicht. Der Professor lebte hoch oben in seinem Turm, von wo aus er einen herrlichen Blick über die Stadt hatte. Er ging gerne hinaus auf’s Dach, um hinunterzuschauen auf die Menschen aber genauso auch, weil er dort dann den Wolken und dem Himmel näher war.

Das war für den Professor das aller aller schönste. Und deshalb war es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Professor eines Tages beschloss, das Fliegen zu erlernen. Er ging zu seinem besten Freund und erzählte ihm davon. Dieser war gar nicht überrascht, ahnte er doch schon lange, dass der Professor eines Tages mit diesem Wunsch zu ihm kommen würde. Und somit war es auch beschlossene Sache, der Professor würde seinen Pilotenschein machen.

So kam es, dass der Professor ein leidenschaftlicher Pilot wurde und sein größtes Glück war, wenn er seine Maschine starten konnte und sich mit ihr in die Lüfte erheben konnte. Dort – so hoch oben – fühlte er sich so unendlich frei und leicht und dort sammelte er immer wieder die Ideen und Gedanken, mit denen es ihm zurück auf der Erde wieder gelang, den Menschen in ihren Sorgen zu helfen. Der Professor liebte seine Flüge, die Freunde, mit denen er fliegen konnte und das Gefühl der Weite, dort hoch oben.

Eines Tages aber geschah ein Unglück und der Freund, bei dem der Professor das Fliegen erlernte, kam in große Schwierigkeiten. Nun war es der Professor selbst, der nicht mehr ein noch aus wusste und er war völlig verzeifelt, weil er seinem Freund nicht wirklich helfen konnte und wohl auch, weil er große Angst hatte, selber nie wieder fliegen zu können.

Die Menschen merkten, dass der Professor noch weniger  als sonst aus seinem Turm herauskam. Nur des nachts machte er sich manchmal noch auf den Weg und durchquerte die Stadt. Er war einfach so schrecklich traurig und verzweifelt, dass er es nicht ertragen hätte können, anderen zu begegnen. Und darüber hinaus konnte er es noch viel weniger ertragen, den Menschen, die so auf ihn vertrauten  und all ihre Hoffnung in ihn setzten, von dem Unglück zu erzählen. Er machte sich große Sorgen und wusste nicht mehr, wie er ihre Erwartungen erfüllen konnte. Oftmals saß er auf dem Dach seines Turmes und weinte bitterlich.

Aber mit all den geweinten Tränen kehrte langsam auch wieder die Gelassenheit zurück und der Professor begann zu ahnen, dass ihm die Fliegerei keiner mehr wegnehmen konnte. Und so wurde er von Tag zu Tag wieder ein wenig zuversichtlicher. Er begann neue Ideen zu entwickeln und er konnte endlich mit denen, die auf ihn vertrauten über seinen Kummer sprechen. Und was geschah? Er wurde total überrascht von deren Reaktionen und war überwältigt von ihrer Zuwendung und den Hilfen, die sie ihm anboten.

Professor Zed kam nun endlich wieder mehr heraus aus seinem Turm und es machte ihm wieder große Freude, mit den Menschen gemeinsam unterwegs zu sein. Er fand es spannend immer wieder neue Menschen kennenzulernen, waren sie ihm doch Bereicherung und Ideengeber für seine eigenen künftigen Pläne. Er hörte genau hin auf das, was sie sagten, er hatte ein enormes Gespür für das was sie brauchten und was so zwischen den Zeilen lag und er freute sich, wenn er merkte, dass wieder einmal ein Mensch Lächeln konnte, weil er ihn ein wenig  von dessen Sorgen ablenkte.

Der Professor schöpfte viel Kraft aus der Beziehung zu den Menschen, die er liebte, die seinem Herzen und seiner Seele ganz nahe waren und deshalb war es für ihn sehr wichtig, sich auch immer wieder Zeit zu nehmen, um nur für diese besonderen Menschen da zu sein. Das war gar nicht immer einfach, weil die mal hier und mal dort waren, aber das war keine Hürde für den Professor. Er war ja schlau und weise und so ließ er sich immer wieder etwas Neues einfallen, um auch diese besonderen Menschen zu überraschen.

Den Menschen in der Stadt gefiel das und sie freuten sich jedesmal, wenn sie nach oben auf den Turm blickten und sahen, dass der Professor wieder einmal da war und ein Auge auf sie hatte. Sie waren berührt und sehr dankbar, ob all der Aufmerksamkeit und dem Gespür, dass er ihnen immer wieder zuteil werden ließ und sie mochten den Professor nicht nur deshalb von Herzen gerne.

Und so braucht ihr euch auch weiter nicht wundern, wenn ihr eines Tages in diese Stadt kommt und seht, dass die Menschen immer zu einem Turm hoch schauen. Sie wollen ja nur wissen, ob der Professor da ist und ob es ihm gut geht. Und ich kann euch nur empfehlen, tut es ihnen gleich…….